Heuschnupfen oder Erkältung?

Abb. Frau mit Zellstofftaschentüchern

Atemwegsinfekte und Heuschnupfen lassen sich auf den ersten Blick oft schwer unterscheiden. Die Symptome sind meist gleich: Schnupfen, gerötete (und tränende)  Augen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, und wenn die Allergie bereits die unteren Atemwege erfasst, auch noch Husten. Das ist auch nicht verwunderlich. Das Immunsystem, das bei einem grippalen Infekt gegen die Viren (meist Rhinoviren oder Coronaviren) aktiv wird, setzt beim Heuschnupfen die gleichen Entzündungsmediatoren gegen harmlose Blütenpollen ein.

Riesig sind die Unterschiede also nicht, aber fein. In der folgenden Tabelle finden Sie eine kleine Entscheidungshilfe.

Heuschnupfen oder Erkältung?

Das spricht eher für eine Erkältung:Das spricht eher für eine Allergie:
  • Schleimiges, eitriges Sekret
  • Husten und Heiserkeit
  • Fieber
  • Geschwollene Lypmphknoten
  • langsamer Beginn mit Frösteln, Halskratzen, Abgeschlagenheit
  • Beschwerdedauer: ca. 2 Wochen
  • gehäuft in den Herbst- und Wintermonaten, aber sonst unabhängig von der Jahreszeit möglich
  • Beschwerden unabhängig von Aufenthaltsort oder Wetter
  • wässriges Sekret
  • Juckreiz, Niesanfälle
  • plötzliches Einsetzen starker Symptome
  • Zunahme der Beschwerden im Freien
  • Beschwerden, die deutlich länger als 2 Wochen andauern
  • Symptome treten jedes Jahr im gleichen Zeitraum auf
  • stärkere Beschwerden im Freien bei Pollenallergikern bzw. morgens nach dem Aufwachen bei Hausstaubmilbenallergikern

 

 

 

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